Interconnected Reality in teamLabs Lichtkunst

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Artikelnummer: 6909800064386207 Kategorien: ,

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Kunst – Kunstgeschichte, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universit├Ąt Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist ein japanisches Kollektiv, dass in relativ kurzer Zeit mit seinen hochkomplexen, auf digitalen und holographischen Techniken aufbauenden Arbeiten internationale Bekanntheit erlangt hat. Gegr├╝ndet 2001 von Toshiyuko Inoko hat das Kollektiv teamLab zwischenzeitlich zahlreiche Projekte realisiert und in Tokio ein eigenes Museum er├Âffnet. Mit teamLab verbinden sich eine Reihe von Begriffen, die zwar in der digitalen Kunst allgemein von Bedeutung sind, aber durch teamLab eine besondere Auspr├Ągung erhalten. An erster Stelle steht hier der Begriff der Interconnected Reality, dessen deutsches ├äquivalent von vernetzte Realit├Ąt dem Anliegen der K├╝nstler nur n├Ąherungsweise entspricht. Vielmehr werden mit Interconnected Reality grunds├Ątzlich Wahrnehmungsgepflogenheiten in einer Weise zur Disposition gestellt, die die Frage nach dem Anteil des Betrachters an der Bildwirklichkeit einerseits, die nach dem Tr├Ągermedium der Bildwirklichkeit andererseits neu stellt. Eben diesen Fragen stellt sich Min Zengs Arbeit, um im weiteren danach zu fragen, inwieweit Interconnected Reality ├╝berhaupt als eine Kunstform zu betrachten ist, die zwischen Digitalit├Ąt und Interaktivit├Ąt changiert. Wie h├Ąufig der Fall bei zeitgen├Âssischen Arbeiten sieht sich Min Zeng der Schwierigkeit ausgesetzt, dass ├╝ber die Arbeiten des K├╝nstlerkollektives von deren eigener Darstellung abgesehen, wenig Material verf├╝gbar ist. So ist sie bei ihrem Vorgehen vornehmlich auf die Webseite des Kollektivs angewiesen, die zwar Konzepte und Werksanalysen enth├Ąlt, jedoch aus dem Blickwinkel der Mitglieder des Kollektivs erfolgen. Als zweite relevante Quelle dienen Min Zeng Interviews und schlie├člich eine chinesischsprachige Darstellung, die wiederum auf ├äu├čerungen von Toshiyuki Inoko beruht und so die kritische Distanz zum eigenen Werkschaffen missen l├Ąsst. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile, in denen Interconnected Reality im Verh├Ąltnis zu Interaktion und Bildwirklichkeit, Topographie mit dem Anliegen geografischer Verortung und schlie├člich Rezeptionsans├Ątze von Interconnected Reality behandelt werden.

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