Bismarcks Au├čenpolitik

Bismarcks Au├čenpolitik

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Artikelnummer: 6909800104531171 Kategorie:

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesch. Europa – Deutschland – I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit├Ąt Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: ‘Solange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik’, erkl├Ąrte Otto von Bismarck 1881. Bismarcks Gr├╝nde sich vorerst vehement gegen eine deutsche Kolonialpolitik zu entscheiden sind recht eindeutig. Die Lage des Deutschen Reiches in Europa verbot eine Provokation neuer Konfliktfelder und auch der ├Âkonomische Zweck staatlicher Kolonien erschloss sich dem Reichskanzler nicht. Die Frage nach der Kehrtwende von 1884/85, die den entscheidenden Startschuss staatlichen Kolonialengagements bildete, ist nach wie vor Gegenstand eines ungel├Âsten R├Ątsels. Trotz Saturiertheitserkl├Ąrung und mehrfach betonter ablehnender Haltung gegen├╝ber einem Kolonialerwerb setzte Bismarck seine Grund├╝berzeugung- scheinbar- vor├╝bergehend au├čer Kraft. Worin liegen die politische Kehrtwende und der ├ťbergang zu einer staatlichen Kolonialpolitik begr├╝ndet? Vor allem au├čenpolitische ├ťberlegungen und Konsequenzen dieser Entscheidung sollen Gegenstand dieser Arbeit sein, aber auch die untrennbare Verkn├╝pfung zwischen Bismarcks Au├čen- und Innenpolitik. Bisherige historiographische Erkl├Ąrungsmodelle, unter besonderer Fokussierung der Kronprinzenthese, sollen dargestellt und einer kritischen Analyse unterzogen werden. Zuvor jedoch soll auch Bismarcks Kolonialskepsis nicht unbeachtet bleiben und m├Âgliche Ursachen herausgearbeitet werden weswegen sich der Reichskanzler trotz der st├Ąndig wachsenden Kolonialbegeisterung im Reich gegen den Erwerb formeller Kolonien bis etwa 1883 so vehement gestr├Ąubt hatte.

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