Arbeitsgemeinschaften oder optierende Kommunen: Wer arbeitet effizienter?

Arbeitsgemeinschaften oder optierende Kommunen: Wer arbeitet effizienter?

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Artikelnummer: 6909800105898951 Kategorie:

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich VWL – Arbeitsmarktökonomik, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt am Main (Professur fĂŒr Volkswirtschaftslehre, insb. Labor Economics), Veranstaltung: Arbeitsmarktreformen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vier Gesetze fĂŒr moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (ÂżHartz-GesetzeÂż) haben die Arbeitsmarktpolitik in Dtl. erheblich verĂ€ndert. Mit den ersten beiden dieser Gesetze wurden insb. die arbeitsmarktpolitischen Instrumente des SGB III reformiert, das dritte Hartz-Gesetz zielte auf organisatorische VerĂ€nderungen bei der Bundesanstalt fĂŒr Arbeit (heute BA) und mit Hartz IV wurden Anfang 2005 Arbeitslosen- und Sozialhilfe fĂŒr ErwerbsfĂ€hige zur Grundsicherung fĂŒr Arbeitssuchende im SGB II zusammengelegt. Ferner besteht nach einem Kompromiss im Vermittlungsausschuss die Möglichkeit, dass nicht nur Arbeitsgemeinschaften aus jeweils einer Arbeitsagentur und einer Kommune, sondern auch 69 Kommunen in alleiniger TrĂ€gerschaft fĂŒr die Umsetzung der neuen Leistungen zustĂ€ndig sein können. Mit den genannten Reformen sind diverse EvaluierungsauftrĂ€ge des Gesetzgebers verbunden, wobei gem. 6c SGB II die Aufgabenwahrnehmung durch die Optionskommunen im Vergleich mit derjenigen durch die ARGEn bis Ende 2008 zu untersuchen ist. Dabei sollen Erkenntnisse darĂŒber gewonnen werden, welches der beiden TrĂ€germodelle sich ggf. besser zur Erreichung der gegebenen Ziele eignet und damit Gegenstand weiterer Reformen werden könnte . An den skizzierten gesetzlichen Evaluationsauftrag knĂŒpft die vorliegende Arbeit an. Es soll auf Basis der bisherigen Erkenntnisse und des bis dato verfĂŒgbaren Zahlen- und Datenmaterials dargestellt werden, worin sich ARGEn und zkT unterscheiden und wer ggf. effizienter arbeitet. In Kapitel 2 werden zunĂ€chst die erforderlichen Hintergrundinformationen herausgearbeitet. Dabei spielen die Standpunkte von Parteien und Institutionen vor und wĂ€hrend des Gesetzgebungsverfahrens ebenso eine Rolle, wie die schließlich ratifizierten gesetzlichen Regelungen und die Unterschiede in der organisatorischen Ausgestaltung. Kapitel 3 beleuchtet dann die wirtschaftliche Ausgangssituation und jene auf dem Arbeitsmarkt, mit der sich die SGB II-TrĂ€ger konfrontiert sahen. Danach sollen die BeweggrĂŒnde fĂŒr die letztendlich gewĂ€hlte Form der Aufgabenwahrnehmung geschildert werden, woran sich eine vergleichende Darstellung von Arbeitsgemeinschaften und optierenden Kommunen hinsichtlich der Effizienz ihrer Leistungserbringung anschließt.

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