Gekaufter Frieden?

Gekaufter Frieden?

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Artikelnummer: 6909800141293730 Kategorie:

Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik – Internationale Politik – Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universit├Ąt Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Anfang der 1990er Jahre ver├Ąndert sich die Art der Kriegsf├╝hrung auf vielf├Ąltige Weise.1 Zwei wesentliche Aspekte bilden dabei die ┬┐Kommerzialisierung┬┐ und ┬┐Privatisierung┬┐ des Krieges. Darunter wird zum einen verstanden, dass zunehmend private Akteure, wie Rebellen oder Warlords, unabh├Ąngig von staatlicher Unterst├╝tzung von au├čen, zu eigenst├Ąndigen Kriegsparteien werden, die sich durch die Ressourcenumverteilung im Krieg selbst finanzieren und somit kein Interesse an der Beendigung des Konflikts haben.2 Zum anderen findet aber auch eine weniger beachtete privatwirtschaftliche Kommerzialisierung und Privatisierung des Krieges beziehungsweise der Sicherheit statt. Private Unternehmen, so genannte Private Military Companies, haben Kriege und Konflikte als lukrative Gesch├Ąftsfelder f├╝r sich entdeckt und bieten die unterschiedlichsten Dienstleistungen in diesem Zusammenhang an. Jedoch ist bisher weitgehend ungewiss welchen Einfluss diese Unternehmen auf einen Konflikt haben k├Ânnen. Wenn f├╝r die kriminellen Akteure in einer Kriegs├Âkonomie gilt, dass sie kein Interesse am Ende des Krieges haben, gilt das gleiche auch f├╝r private Unternehmen die vom Krieg leben? Oder gilt vielmehr das ┬┐gro├čspurige┬┐ Versprechen der privaten Milit├Ąrunternehmen: ┬┐Write a cheque, end a war┬┐.3 Sind Krieg und Frieden also wirklich zu handelbaren Dienstleistungen geworden, die sich jeder mit gen├╝gend Bargeld leisten kann?

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