‘Kreuzzug ins Ungewisse’. Der historische Jugendroman im Geschichtsunterricht

‘Kreuzzug ins Ungewisse’. Der historische Jugendroman im Geschichtsunterricht

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Artikelnummer: 6909800015946466 Kategorie:

Beschreibung

Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik – Geschichte, Note: 2-3, Johann Wolfgang Goethe-Universit├Ąt Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll sich in erster Linie mit dem historischen Jugendbuch auseinander setzen, und er├Ârtern, wie dieses in den Geschichtsunterricht eingegliedert werden. Zur Frage stehen dabei, welche Anforderungen an den Roman gestellt werden m├╝ssen und welche Kriterien dieser erf├╝llen muss. Dietmar von Reeken greift diesbez├╝glich in seinem Artikel ├╝ber das historische Jugendbuch die Frage nach der Fiktionalit├Ąt der Erz├Ąhlung auf. Seines Erachtens wird diese Art der Geschichtserz├Ąhlung vor allem gemieden, da sich hier historische Fakten mit Fiktion vermischen und der geschichtswissenschaftliche Anspruch dadurch verf├Ąlscht wird. Andererseits findet sich bereits 1779 bei Ludwig von Sch├Âlzer die fiktive Einbindung in einen historischen Kontext als Medium. Darauf folgen weitere Erz├Ąhlungen und Romane, in denen Geschichte so aufbereitet wird, dass sie auch als Privatlekt├╝re wahrgenommen und den Phantasiebed├╝rfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht wird. Die fiktive Gestalt des jugendlichen Helden, mit dem sich die Kinder identifizieren sollen, kommt jedoch erst sp├Ąter hinzu. Die fantasievolle Ausschm├╝ckung von historischen Ereignissen ist demzufolge nichts vollkommen Neues. Zu untersuchen gilt also, inwieweit der historische Roman als Medium im Unterricht eingesetzt werden kann und welche Ziele dieser Einsatz verfolgt. Welche Anspr├╝che m├╝ssen erf├╝llt werden, um trotz der Fiktion noch Wissen zu vermitteln und dabei gleichzeitig das Interesse der Jugendlichen anzusprechen? Des weiteren soll untersucht werden, ob sich der Roman als Medium f├╝r das historische Lernen der Jugendlichen eignet und ob didaktische Aspekte wie Geschichtsbewusstsein und Multiperspektivit├Ąt erf├╝llt werden. Ebenfalls muss untersucht werden, ob der Roman den literarischen Kriterien entspricht. Dabei muss die Lesekompetenzf├Ârderung beachtet und zugleich er├Ârtert werden, inwieweit die ausgew├Ąhlte Lekt├╝re eigenst├Ąndiges Lesen und Wissensaufnahme unterst├╝tzt. Hierbei sollen die verschiedenen Kriterien und ihre ├ťbertragung auf die Literatur erl├Ąutert werden. Die einzelnen Punkte sollen dabei auf ihre Wichtigkeit hin untersuch werden.

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