Hares Auffassung ├╝ber ‘gut’

Hares Auffassung ├╝ber ‘gut’

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Artikelnummer: 6909800288663465 Kategorie:

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik – Linguistik, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit├Ąt Frankfurt am Main (Institut f├╝r kognitive Linguistik), Veranstaltung: Wert├Ąu├čerungen und Wertausdr├╝cke, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der wichtigsten Forschungsrichtungen in der Philosophie ist die Metaethik, ┬┐welche keine inhaltlichen Aussagen (Neutralit├Ątsthese) ├╝ber das sittlich Gute einzelner Handlungen macht, sondern solche Aussagen auf ihre sprachliche Form und ihren erkenntnistheoretischen Status hin untersucht. Der Metaethik geht es um die sprachliche Bedeutung sittlicher Pr├Ądikate wie ┬┐gut┬┐, ┬┐richtig┬┐, ┬┐Sollen┬┐, ┬┐Pflicht┬┐, auch ┬┐Handlung┬┐, ┬┐Gewissen┬┐, ┬┐Absicht┬┐; sie wird daher auch als sprachanalytische Ethik bezeichnet.┬┐ . Als wichtigster Vertreter der sprachanalytischen Ethik gilt seit der Ver├Âffentlichung von ┬┐Die Sprache der Moral┬┐ und ┬┐Freiheit und Vernunft┬┐ Richard Hare. Der Gegenstand dieser Arbeit ist Hares Auffassung ├╝ber ┬┐gut┬┐ in ┬┐Die Sprache der Moral┬┐. Untersucht wird dieser Gesichtspunkt aus der sprachanalytischen Sicht. Hare vertritt die Theorie, dass S├Ątze mit Wertw├Ârtern im sprachlichen Gebrauch eine besondere Funktion haben, und mehr bedeuten als es im ersten Augenblick scheint. In dieser Arbeit versuche ich die Theorien Hares herauszuarbeiten und diese mit seinen Argumenten zu erkl├Ąren. Im letzten Teil sind eigene Gedanken zu Hares Theorien aus einer kritischen Sicht zu finden. Hare geht in seinem Buch ┬┐Die Sprache der Moral┬┐ auf die Definition von Moore ein , dass es f├╝r das Wort ┬┐gut┬┐ in moralischen Zusammenh├Ąngen keine definierenden Eigenschaften gibt, und erkl├Ąrt, dass diese Rechtfertigung nicht nur sinnvoll ist, sondern auch auf sicherer Grundlage ruht. Er meint, es ist etwas an der Art, in der das Wort ┬┐gut┬┐ gebraucht wird, das die Art von Position unm├Âglich macht und f├╝gt hinzu, dass Moore nicht klar sah, was dieses Etwas ist. Aus diesem Grund will Hare Moores Argumentation neu formulieren und dadurch auch zeigen, was an ┬┐Naturalismus ┬┐ falsch ist. Dies bezieht er nicht nur auf den Gebrauch des Wortes ┬┐gut┬┐, sondern auch auf andere Verwendungen.

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