Einsatzmöglichkeiten mengenbezogender Preisdifferenzierung im Triple Play

Einsatzmöglichkeiten mengenbezogender Preisdifferenzierung im Triple Play

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Artikelnummer: 6909800110418202 Kategorie:

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL – Allgemeines, Note: 3,0, Johann Wolfgang Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Triple Play als Angebot von Telefonie, Fernsehen und Internet durch nur einen Dienstleister stellt ein relativ junges Produkt da. In Deutschland befindet sich der Markt fĂŒr dieses Produkt noch in einem Entwicklungsstadium. Andere europĂ€ische LĂ€nder haben diese Phase bereits durchlaufen. Kunden bezogen diese Medien beziehungsweise Kommunikationsdienste bisher von unterschiedlichen Anbietern. Durch Triple Play können sie diese Dienstleistungen im Verbund erwerben. Technische Voraussetzung dafĂŒr stellt die zunehmende Bandbreite des Internetzugangs oder anderer Netze dar. In einer Studie des Unternehmens IBM gaben die Befragten vor allem Vertrauen in den Anbieter und die Preisgestaltung als Kaufkriterium fĂŒr Triple Play-Angebote an. Weiter hat die Studie ergeben, dass verschiedene Preisoptionen nach Nutzungsgewohnheiten fĂŒr jĂŒngere Personen ein sehr wichtiges Kaufkriterium sind, wĂ€hrend es fĂŒr Ă€ltere keine große Bedeutung hat. Gerade aufgrund dieser Tatsache stehen die Triple-Play-Anbieter vor dem Problem, Preise so zu gestalten, dass ihr Gewinn gesteigert wird und sich die Kunden im Preissystem zurechtfinden. Eine Möglichkeit zur Lösung dieses Problems bildet die mengenbezogene Preisdifferenzierung. Mengenbezogene Preisdifferenzierung im Triple Play ist wichtig, da durch sie die Konsumentenrente abgeschöpft werden kann. AbhĂ€ngig von der Nachfragemenge werden unterschiedliche Preise pro Nutzungseinheit in Rechnung gestellt. Dadurch kann der Gewinn des Dienstleisters gesteigert werden. Erfolgt keine Preisdifferenzierung, so bleibt die HeterogenitĂ€t der Nutzer durch den Anbieter des Triple Play unbeachtet und es wird weniger Konsumentenrente abgeschöpft. Dabei stellt sich die Implementierung mengendifferenzierter Preise im Triple Play als nicht trivial dar. FĂŒr jede der drei Teildienstleistungen mĂŒssen durch den Anbieter optimale Preise festgelegt werden. Werden Anwendungsformen der mengenbezogenen Preisdifferenzierung bei der Preisgestaltung in ErwĂ€gung gezogen, so muss zunĂ€chst ĂŒberprĂŒft werden, ob die Voraussetzungen fĂŒr mengenbezogene Preisdifferenzierung gegeben sind, um darauf basierend optimale Tarife zu setzen. Dabei stellt sich die Frage, ob fĂŒr alle drei Teildienstleistungen die gleichen Tarifformen gewĂ€hlt werden sollen und wie mengenbezogene Preisdifferenzierungen in diesem Bereich konkret gestaltet werden. Aspekte der KomplexitĂ€t der Tarifgestaltung und Transparenz fĂŒr den Kunden mĂŒssen in die Entscheidung mit einbezogen werden.

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