Anatomische und elektrophysiologische Eigenschaften identifizierter Subpopulationen im Locus coeruleus-noradrenergen System. Eine Studie an der adulte

Anatomische und elektrophysiologische Eigenschaften identifizierter Subpopulationen im Locus coeruleus-noradrenergen System. Eine Studie an der adulte

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Artikelnummer: 6909800015803007 Kategorie:

Beschreibung

Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medizin – Neurologie, Psychiatrie, SĂŒchte, Johann Wolfgang Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Locus coeruleus-noradrenerge System ist die primĂ€re Quelle fĂŒr zentrales corticales und subcorticales Noradrenalin. Die noradrenergen Projektionen des LC sind an der Modulation einer Vielzahl von funktionellen zentralen AblĂ€ufen beteiligt, u.a. an Aufmerksamkeitsprozessen, der Vermittlung von Stress und der Schlaf-Wach-Koordination, aber auch an der Koordination spezifischerer kognitiver Funktionen im Rahmen von Belohnungs-orientiertem Verhalten. Die im Rahmen der vorliegenden Arbeit im anatomisch-topographischen Teil durchgefĂŒhrten Experimente belegen eine dichte noradrenerge Innervation des prĂ€frontalen Cortex, des dorsalen und ventralen Hippocampus, und des Kleinhirns durch Neurone des Locus coeruleus. Innerhalb des LC sind die nach prĂ€frontal und hippocampal projizierenden Neurone vorwiegend im dorsalen Anschnitt ĂŒber die gesamte rostro-caudale Achse zu finden. Der Anteil ipsilateral gelabelter Zellen ĂŒberwiegt deutlich. CoeruleocerebellĂ€re Neurone sind innerhalb des LC sowohl in den dorsalen als auch ventralen Abschnitten, ebenfalls ĂŒber die gesamte rostro-caudale Achse, zu finden. Der Anteil kontralateral gelabelter Zellen ist relativ höher als bei den anderen Projektionen. Die im ersten elektrophysiologischen Teil der Arbeit durchgefĂŒhrten Experimente belegen ein in den Grundeigenschaften Ă€hnliches Feuerungsmuster selektiv identifizierter coeruleo-prĂ€frontaler und coeruleo-hippocampaler Nervenzellen. Einzelne Aktionspotential- Parameter waren signifikant unterschiedlich, hinweisend auf unterschiedliche hyperpolarisierende Ströme in beiden Populationen. Eine ÜberprĂŒfung des a2-Autorezeptor- Status im zweiten elektrophysiologischen Teil der Arbeit ergab ein fehlendes Ansprechen der coeruleo-prĂ€frontalen Neurone auf a2-Blockade (im Gegensatz zu den coeruleo-hippocampalen Neuronen); dieser Befund ist vereinbar am ehesten mit fehlenden oder funktionell down-regulierten a2-Rezeptoren selektiv in nach prĂ€frontal projizierenden Neuronen des Locus coeruleus. Hierbei handelt es sich um einen in der Literatur nicht vorbeschriebenen Befund.

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